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HAUS CLAYTON Whispers of Gunpowder - Druckversion

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RE: Whispers of Gunpowder - John Clayton - 13.11.2025

Als Emily dieses Mal den Abzug betätigte, war John vorbereitet. Er spürte es an ihrer Körperspannung und an ihrer Atmung. Schließlich befolgte sie ja auch seine Anweisungen und machte es John damit leichter, ihr den Halt zu bieten, den sie nach dem Schuss benötigte. Ohrenbetäubend zerriss das Gewehr die Stille und der Ruck, der durch Emily ging, wurde durch Johns Nähe abgemildert. Sie würden die nächsten Übungen darauf verwenden ihr beizubringen, wie sie sicher stand. Eine Frau, die schießen konnte, war dennoch ein leichtes Opfer, wenn sie nach dem Betätigen des Abzugs zu Boden ging. Zeitgleich mit dem Schuss war ein mittelstarkes BLONG zu vernehmen, als die Kugel auf Dosenmetall traf, die umgehend zur Seite gefegt wurde. Ein Volltreffer! Sofern sie die richtige Dose anvisiert hatte. Doch so kleinlich wollte John im Augenblick nicht sein. Schließlich stand Emily eine Belohnung zu, die John selbst kaum abwarten konnte.

Ein zufriedenes Lächeln huschte dennoch über seine Züge. Ein Lächeln, das zu einem breiten Grinsen wurde, kaum erblickte Emily die leere Stelle, die sie ganz rasch zu der Schlussfolgerung brachte, getroffen zu haben. Sie klang verblüfft und das wiederum konnte John ihr nachsehen, denn er war selbst erstaunt darüber. Aber natürlich ließ er sich das nicht anmerken. Er wollte weiterhin den von den Talenten seiner Frau überzeugten Mann geben, damit sie ihm nicht doch noch eines Tages mit ihren Einwänden weichkochte und er von weiteren Übungen absah.

"Du hast sie getroffen," bestätigte er ihr und drückte den Lauf der Waffe in ihren Händen etwas nach unten. "Immer den Lauf zum Boden, wenn du nicht vorhast zu schießen," erklärte er ihr wie nebenbei. "Sonst passiert wieder ein Unfall." Er lachte leise, aber klang nicht wirklich erheitert, als er an sein Ohr dachte. "Aber siehst du? Es ist gar nicht so schwer und es braucht nicht wirklich eine gewisse Männlichkeit," fügte er seinen Worten hinzu und griff schließlich nach der Waffe, um sie Emily wieder abzunehmen. Er hatte nur eine Patrone eingelegt, trotzdem lud er durch, nur um sicher zu gehen, dass sie keine Gefahr darstellte. Zweimal getroffen... Wenn das nicht dazu einlud seine Frau gebührend zu belohnen... Ob es gar die Belohnung war, die sie auf einmal zur Bestform geführt hatte? Vielleicht... Ganz gleich, es würde zu dem führen, was er ihr in Aussicht gestellt hatte. sein Grinsen wurde zu einem zuversichtlichen Schmunzeln als er den Revolver ebenfalls an sich nahm. Er wollte die Waffen nicht unbeaufsichtigt im Hof liegen lassen. Und es bereitete ihm ein wenig Spaß, Emily zappeln zu lassen. Doch sie wusste sich selbst zu helfen. So befangen sie manchmal sein konnte, so sehr wusste sie inzwischen doch das seine oder andere für sich einzufordern. Während John auch noch die Patronen einsammelte, fing Emily an ihn an sein Versprechen zu erinnern. Als würde er nicht mehr daran denken, sah er kurz auf, während er die Schachtel mit den Patronen einsteckte. "So, hab ich das?", fragte er zurück ohne sich klarer auszudrücken und wechselte das Thema kurz zu einer anderen Überlegung. Etwas, das Emily sichtlich aus dem Konzept brachte.

Aber nur kurz, sie wurde gleich wieder konkreter und John gab es auf, den Unschuldigen zu spielen. Er lachte - heiter, und was selten vorkam - ungezwungen, wobei er mit der freien Hand Emilys Hüfte umschlang und sie etwas näher zog. "Ich weiß ganz genau, was ich dir versprochen habe. Ich bin nur erstaunt, dass du es so gar nicht abwarten kannst," er zog vielsagend eine Braue in die Höhe. Sie wussten beide, dass sie in letzter Zeit selten dazukamen sich ihren ehelichen Pflichten anzunehmen. Und sie wussten beide, dass sie, seit Emily angefangen hatte John den Haushalt zu machen und nebenbei die Leviten über seinen desolaten Zustand, im Zusammenhang mit Alkohol und väterlichen Problem zu lesen, die Finger kaum voneinander lassen konnte. "Aber ja, lass uns später weiterreden. Ich finde, es wird Zeit für eine ganz andere Unterhaltung," er hauchte ihr einen flüchtigen Kuss auf die Lippen und sah ihr einen Moment lange in die Augen. Er hielt es nach wie vor für ein großes Wunder, dass das Schicksal sie beide zusammengeführt hatte. Er wusste, was viele im Ort über sie hinter ihren Rücken redeten. Doch weder Emily noch ihn hatte das je gestört. Sie waren nicht zusammengekommen, weil er vermögend war und sie sich ein gutes Leben auf seine Kosten hatte machen wollen - sie war sparsam geblieben und bescheiden - und er hatte keine kleinen Kinder, um die sie sich kostenlos quasi kümmern sollte, wie es manche Herren betrieben, wenn ihnen die Frau wegstarb. Sie hatten keine Nutzehe und auch keine Zweckgemeinschaft. Sie hatten mehr gefunden und es war wunderschön auf seine alten Tage...

Er seufzte leise und griff Emily an der Hand, um mit ihr zum Schuppen zu gehen. Sie hatten es beide ein wenig eilig.


RE: Whispers of Gunpowder - Emily Clayton - 15.11.2025

Eine Mischung aus Erleichterung, Staunen und einem, war sie ehrlich, unangebrachten Stolz durchflutete Emily. Immerhin hatte sie mit ihrem Eifer beim Schießen ihre anfängliche Position aufgegeben und war John auf den – zugegebenermaßen fast unwiderstehlichen – Leim gegangen. Sie würde es in Zukunft schwerer haben, ihn davon zu überzeugen, dass sie gänzlich unbegabt fürs Schießen war. Denn so sehr Emily selbst auch innerlich daran festhielt, dass dieser zweite Treffer lediglich Folge eines unwahrscheinlichen Zufalls gewesen sein konnte: Ihr Mann würde ihn sicherlich als Beweis dafür werten, dass auch Frauen, und hier insbesondere seine Frau, schießen konnten. Sie empfand eine leise Scham bei dem Gedanken, dass sie auf dem besten Weg zum offiziell, quasi behördlich anerkannten Flintenweib war. Nur gut, dass sie nicht in London waren! Die mollige Ex-Haushälterin wäre dort das gewesen, was man unter ehrbaren Damen hinter vorgehaltener Hand und mit Abscheu im Blick als unmöglich bezeichnete – welche Schmach...

Hier allerdings, in diesem Land verschrobener Sitten und verwischter Geschlechterrollen, trug ihr die erfolgreich mit einem Mordinstrument durchlöcherte Blechbüchse sogar ein Lob ein. Verdrehte Welt! Immerhin war sie dafür in den Genuss gekommen, sozusagen fast in Johns hilfreichen Armen zu liegen, die sich kräftig und vertrauenerweckend um sie gelegt hatten, und in ihrem Rücken seine breite Brust zum Anlehnen zu spüren. Ein Gefühl, das sie beim besten Willen nicht als unangenehm bezeichnen konnte. Zumal es überaus anregende Erinnerungen daran weckte, wie einfallsreich und spontan ihr Mann sein konnte. Schon allzu lange war es ihr nicht mehr passiert, dass er überraschend hinter ihr aufgetaucht war, sie nach kurzer leidenschaftlicher Zärtlichkeit über den nächstbesten Tisch gelegt und ihr energisch die Röcke emporgeworfen hatte, um... ihrer beider ehelichen Pflichten nachzukommen. Und bei aller Frömmigkeit konnte sie die Vorfreude auf diesen sogar von Mutter Kirche erlaubten, ja befohlenen Genuss nicht leugnen, die sie rascher atmen ließ!

In Erwartung dessen also, was ihrer harrte, gab sie ihren letzten Widerstand auf und verbiss sich einen berichtigenden Einwurf, als er behauptete, am Schießen sei ganz und gar nichts männliches, und es würde ihr gar nicht schwer fallen. Ja, sie ging sogar so weit, nur gehorsam den Lauf der Waffe zu senken und nicht einmal ein protestierendes "Aber John...!" zu äußern, als er auf ihren ersten, beinahe fatalen Fehlschuss anspielte, der ihr innerlich doch noch zu schaffen machte. Sie gab sich mittlerweile der deutlichen Hoffnung hin, dass er sie wie versprochen zu belohnen beabsichtigte, und das machte die kleine Frau zur Nachgiebigkeit selbst. Während er sich Zeit ließ die Patronen einzusammeln, stand sie bescheiden da, strich sich kokett eine Locke nach hinten und meinte behutsam, aber mit sanfter Beharrlichkeit: "Ja, das hast du..." Dann zog er sie zu ihrer großen Erleichterung mit einem festen Griff an sich. Innerlich jubilierte Emily. "Nun ja, eine Ehefrau braucht ihren Mann eben...", dehnte sie mit einem schelmischen Lächeln und einem leichten Erröten, bereit, das Spiel mitzuspielen.

"Brauchst du mich denn nicht auch, mein Bärchen...?", hauchte sie und stellte sich leicht auf die Zehenspitzen, wobei sie ihre gewohnte Geste des Schürze-Glattziehens ein wenig variierte und sich beim Ziehen vor allem auf den Stoff am Schürzenlatz konzentrierte, was ihre ansehnliche Brust sehr zur Geltung brachte. Sie war nicht mehr so naiv zu leugnen, dass Männer deren Anblick liebten. Auch ihr Mann... und der durfte, der sollte sie auch betrachten, und mehr! Zur Antwort auf ihre Bemühungen bekam sie einen Kuss auf die Lippen, der ihre nächsten Worte in einem zittrigen Seufzer enden ließ. Er nahm sie bei der Hand und zog sie Richtung Schuppen. "Oh, John...!", hauchte sie und eilte ihm nach, eine kleine, aufgeregt kichernde Nymphe mit üppigen Rundungen und wehenden Röcken.


RE: Whispers of Gunpowder - John Clayton - 26.11.2025

Johns Eile lag nicht alleine daran, dass er die versprochene Belohnung selbst kaum abwarten konnte. Sie beruhte auch ein Stück weit auf die Sorge, jemand könnte sie dabei sehen und ihnen folgen. Es war Timothy einmal geschehen und danach hatte es ganz schön Theater gegeben und sie hatten den Schuppen eine Weile gemieden. Doch seit er Emily ihre Belohnung in Aussicht gestellt hatte, hatte er selbst eine gewisse Unruhe in sich getragen, die er sich kaum eingestehen wollte. Seit Tagen war das Haus voller Stimmen – das Baby, Emilys Stöhnen vor Müdigkeit, das Lachen und toben von Timothy, der Unmut von Cassidy, dazwischen Sophies oftmals zynische Bemerkungen... So viel Leben, so viel Lärm… aber kaum ein Atemzug für ihn und Emily allein.
Jetzt aber, da Emily an seiner Hand kichernd mitlief, spürte er, wie sich etwas in seiner Brust löste. Diese Leichtigkeit von ihr… er liebte sie dafür. Sie war jung, neugierig, manchmal unsicher, aber sie vertraute ihm so vollkommen, dass es ihn immer wieder überraschte. Zu wissen, dass sie ihm folgte, weil sie selbst unbedingt die Belohnung wollte, weil er ihr offensichtlich geben konnte, nach was es sie hungerte, erfüllte ihn mit einer Freude, die sich irgendwo im Bauch löste und in seine Brust aufstieg und ihn mit Glück erfüllte. Er drückte in diesem Moment ihre Finger sanft, führte sie entschlossen zum Schuppen. Sein Herz schlug schneller als es sollte, und er fragte sich, seit wann allein ihr Kichern ausreichte, um ihm das Gefühl zu geben, wieder zwanzig zu sein. Aber es war ein schönes Gefühl.

Als die Tür hinter ihnen ins Schloss fiel, blieb er stehen. Der vertraute Geruch von Holz, altem Werkzeug und Heu empfing sie – aber heute wirkte alles fast etwas feierlich.
Er lächelte - vor Freude, vor Glück, vor allem aber aus Vorfreude.
Er zog Emily an der Hand ein Stück auf sich zu und betrachte sie im schwachen Tageslicht, das durch eines der kleinen Fenster ins Innere fiel. In seinem Blick lag etwas, das verriet, dass er nicht nur Emily vor sich sah, seine junge Ehefrau, sondern sie, so wie sie war. Nicht als die Mutter seines Kindes, sondern als die Frau, die ihm das Leben wieder lebenswert gemacht hatte. Ein merkwürdiges Gefühl überkam John und er brauchte einen Moment bis er begriff, dass es die wohlige Wärme von Zuneigung war, die er für sie empfand. Eine neue Zärtlichkeit – spielerisch, warm, ganz anders als sein gewöhnlicher, etwas rauer Zugang. Das mahnte ihn, es heute einmal anders anzugehen. Nicht stürmisch, nicht drängend, nicht voller Lust und eiligem Tempo. Keine rohe Fleischeslust sollte sie führen, kein schnelles Erfüllen ihrer Bedürfnisse, nur weil die Zeit und die Pflichten wieder drängten.

Er zog sie noch näher, während sein Blick über ihre Gesichtszüge glitt, über die Locken und ihre geröteten Wangen. Sie war so verlockend...
Aber heute wollte er nichts überstürzen. Emily hatte es verdient, dass er sich die Zeit für sie nahm. Dass sie erfuhr, dass er sie bei weitem mehr brauchte, als sie eben vor dem Schuppen halb scherzend in Frage gestellt hatte.
Ihm gefiel der Gedanke so gut, dass sich sein Herzschlag erhöhte und das selbst auferlegte Tempo seine eigene Lust immens steigerte.
Mit einer Ruhe, die er selbst nicht ganz von sich kannte, hob er die Hand und strich ihr eine einzelne Locke hinters Ohr. Sein Daumen verharrte dort einen Herzschlag lang an ihrer Wange, während sich seine Lippen sanft nach oben verzogen. Dann beugte er sich ein wenig vor, ihren Lippen entgegen, doch er küsste sie nicht. Nicht einmal zart, nicht langsam, nicht wie sonst stürmisch oder drängend. Er verharrte, wie ein Versprechen und raunte mit warmer Stimme:

"Heute lass ich mir Zeit mit dir, Emily… ganz viel Zeit." Seine Lippen kamen näher, aber wieder berührte er nicht die ihren, sondern streifte nur sanft ihre Wange, nahm dabei ihren Duft in sich auf und küsste zärtlich die Stelle zwischen Ohr und Hals. Für sie hörbar nahm er auch hier mit einem tiefen Atemzug ihren Duft auf, dann blieb er für einen Moment regungslos, als wüsste er nicht genau, was er als nächstes tun wollte. Dabei nahm er nur die Ruhe und Stille des Schuppens in sich auf, doch sein Herz pochte noch immer schneller, nicht aus Eile, sondern aus Vorfreude.

Er hob die Hand, wie um ein unsichtbares Spiel zu beginnen, beobachtete jede Reaktion, ohne Eile, ohne Druck. Die Ruhe des Raums ließ ihn leise über Dinge nachdenken, die im Alltag zu kurz kamen: die kleine Vertrautheit, das Lachen, das gegenseitige Verständnis, das wachsende Band zwischen ihnen. All diese kleinen Dinge, die ihn immer näher und enger an Emily banden. Es nicht alles Gold was glänzte, das wussten sie beide. Sie konnten sich auch herrlich streiten und oftmals anschweigen, wenn sie sich nicht einig waren. Aber am Ende zählte, dass sie sich immer wieder vertrugen, zusammenrauften und weitermachten.

Ein leises Flattern in der Brust, ein warmes Ziehen im Bauch stellten sich ein – das war kein Feuer der Hast, sondern ein Feuer der Zuneigung. John genoss es, in jedem Moment präsent zu sein, alles zu spüren, ohne dass Worte nötig waren.
Und dann, nach einem Atemzug, einem kleinen Zögern, erlaubte er sich ein heisers :

"Wir machen es dieses Mal gemeinsam ganz langsam. Für den Anfang... Öffne mein Hemd."


RE: Whispers of Gunpowder - Emily Clayton - 30.11.2025

Emilys Herz flatterte heftig. Die kleine Frau fühlte, wie sich Johns Griff um ihre Hand festigte, als er sie zielstrebig Richtung Schuppen führte, wo sie... gemeinsam ihren ehelichen Pflichten nachkommen wollten. Für die sittenstreng erzogene Britin noch immer etwas, das unleugbar schön war, dem aber doch irgendwie der Ruch des verbotenen und sündigen anhaftete. Johns Pflicht war, mit ihr gesunde Kinder zu zeugen, die ihre, diese Kinder zu gebären und zu anständigen, frommen Christenmenschen zu erziehen. Doch sie scheiterte nach wie vor an der theologischen Frage, ob der Herr diese Pflicht mit so wundervollen Empfindungen verbunden hatte, den Mann für die Frau so anziehend gemacht hatte und umgekehrt, um sie für die Ausübung dieser Pflicht zu belohnen oder aber um im Gegenteil ihre Frömmigkeit auf die Probe zu stellen... Durfte man sich denn überhaupt auf... das freuen? Sie freute sich, ganz ohne Zweifel. Und sie taten auch nichts verbotenes, waren sie doch vor Gott und der Kirche Mann und Frau. Und doch: Es wollte der molligen Ex-Haushälterin vage wie eine Sünde vorkommen, dass sie es kaum erwarten konnte, John zu berühren und von ihm berührt zu werden. Und dass sie insgeheim sehr gut wusste, wie gut ihm gefiel, was sich unter ihrer Bluse verbarg – und unter ihren vielen Röcken – dass sie sich darüber freute, ja, beinahe stolz darauf war... Eitelkeit, Hoffart? Lüsternheit? Ach, wie recht hatten doch jene, die da sagten, das Weib sei schwach und daher leicht vom Teufel zu verführen!

Nur dass sie es beim besten Willen nicht fertigbrachte, sich dieser Schwäche zu schämen oder sich gar zu wünschen, standhafter zu sein. Ganz im Gegenteil: Dieses aufgekratzte Kichern stieg ganz von allein aus ihrer Kehle auf, und an ihren Füßen schienen kleine Flügel gewachsen zu sein, die ihr jeden Schritt mühelos scheinen ließen! Ihr Herz pochte sehr kräftig, und da war dieses sanfte, verlangende Ziehen in ihrem Unterleib, das ihr mittlerweile durchaus vertraut war. Nicht zuletzt sah und spürte sie auch, wie John ähnlich auflebte. Das Lächeln, mit dem er auf seine kleine Ehefrau hinunter sah, zauberte ein ebensolches auf ihre weichen Züge. Er zog sie näher, und Emily trat dicht an ihn heran. Ihr Atem ging tiefer, als er ihr eine vorwitzige Locke hinters Ohr strich. "Halt mich im Arm, John – halt mich ganz fest", bat sie leise und sah ihm entgegen, wie er sich zu ihr hinab beugte. Er hauchte einen Kuss auf ihren Hals, wo die Schlagader kräftig und schnell pulsierte, während eine feine Röte ihre Wangen überzog. Und mit einem Mal stand ihr wieder überdeutlich vor Augen, warum sie ja gesagt, warum sie seine Frau geworden war: Nicht eigentlich deshalb, weil verheiratet zu sein wirtschaftliche Sicherheit bedeutete, Ansehen, Geborgenheit. Gewiss alles Gründe, die eine vernünftig denkende Frau im Hinterkopf hatte. Aber vor alledem, an erster Stelle, da hatte bei ihrer Entscheidung den Ausschlag gegeben, dass er, er allein, ihr erstmals in ihrem Leben das Gefühl gegeben hatte, begehrenswert zu sein, und das nicht nur wegen ihrer drallen Formen, sondern als weibliches Wesen. Als Mensch.

Sie schlang ihre kurzen Arme so weit um seinen breiten Brustkasten, wie sie konnte, legte ihre Wange an seine Brust und schloss lächelnd die Augen. Sie konnte nun sein Herz klopfen hören, fühlte die Wärme, die von ihm ausging, und nahm den männlichen Geruch in sich auf, den er ausstrahlte. Es tat so unendlich gut! Sie fühlte sich so sicher und behütet wie nur je im Leben... Die Ehe war ihr Hafen, in dem sie angelangt war, und ihr Gatte der Mann, von dem sie immer geträumt hatte – ungeachtet aller kleinen Meinungsverschiedenheiten in alltäglichen Fragen ihr Anker und Orientierungspunkt. Sie lauschte seinen Worten, spürte ein wohliges Kribbeln durch ihren Leib wandern und sah wieder zu ihm hinauf. Ihre Augen leuchteten verschmitzt, während sich ihr Gesicht mit der Röte überzog, die sie nach wie vor nicht abstellen konnte, wenn sie im Begriff waren, es zu tun. "Ja, John", gurrte sie leise und hatte das Gefühl, noch nie so gern einer seiner Anweisungen nachgekommen zu sein wie genau in diesem Moment. Mit leicht zittrigen Händen langte sie nach oben, um den obersten Knopf seines Hemds zu öffnen. Den zweiten. Dann den dritten. Als das Hemd ein Stück weit auseinander klaffte, ließ sie eine ihrer kleinen rauen Hände unter den Longjohn gleiten und legte sie flach auf seine Brust. So breit und kräftig... Emily atmete tief ein, während sie seinen Körper bewunderte, als sehe sie ihn zum ersten Mal. Dann schielte sie verschämt zu ihm hinauf. Sollte sie weitermachen, oder würde er nun seinerseits ihre Bluse öffnen...? Ein wohliger Schauer rann ihr über den Rücken.


RE: Whispers of Gunpowder - John Clayton - 08.01.2026

Johns Lächeln wurde breiter und wärmer, als er sah wie verspielt und freudig Emily auf seine Worte hin reagierte. Sie war nicht entrüstet. Sie war nicht gespielt empört, sondern sie folgte einfach seiner Bitte. Das war schön, wenn auch fast erwartet, aber es zeigte, dass sie ihm vertraute. Dass sie bereit war bei seinem neuen Spiel, das er heute ausprobieren wollte, mitzuspielen.
Er spüre den leichten Zug an seinen Hemdknöpfen, als Emily damit anfing sie zu öffnen. Sein Herz beschleunigte sich dabei, weil jeder ihrer Handgriffe heute deutlich anders war, als üblich - bedächtiger. Vielleicht sogar ein bisschen unsicherer. Gar ehrfürchtiger? Seine Augen richteten sich nach unten auf ihre Hände, von denen er glaubte, sie würden leicht zittern, während sie hinabwanderten und kurz darauf, als der letzte aus seinem Knopfloch sprang, war es Johns Körper, der leicht bebte - vor Vorfreude und Erwartung.

Als ihre Hand schließlich an seiner Brust ruhte, hielt er unwillkürlich den Atem an. Nicht aus dem puren Verlangen heraus alleine, sondern aus einem tiefen, stillen Staunen - denn so fühlt es sich also an, wenn man sich wirklich Zeit nahm, sich sah und fühlte.
Er hob langsam eine Hand, legte sie ruhig über ihre, übte sanft ein wenig Druck aus und ließ sie fühlen, dass er in diesem Moment ganz bei ihr war.
Sein Daumen strich kaum merklich über ihre Fingerknöchel - eine kleine, fast spielerische Bewegung, die mehr versprach als sie sich nahm. Er ließ sich und ihr die notwendige Zeit, um zu genießen, ließ die Stille wirken und dann den Moment für sich sprechen.

Er spürte dabei ihren Blick, in dem eine unausgesprochene Frage ruhte und ein wenig die übliche Unsicherheit. Ein warmes Lächeln zog über seine Lippen. Eines, das sie beruhigen sollte. Denn was sie tat, war alles richtig.
Er neigte den Kopf ein wenig, um sie besser ansehen zu können.

"Du machst alles richtig," murmelte er sanft. Seine Hand blieb noch eine Weile auf der ihren liegen. "Warte," er zog die Hand nun doch zurück und streifte sich das Hemd ab, kämpfte sich aus dem linken und dann aus dem rechten Ärmel des Longjohns und murmelte ein "Hilf mir mal dabei," als er ihn doch soweit nach unten zog, dass sie mit ihren Händen überall an seine Brust kam, wenn sie das denn wollte.
Die Momente, sich so gegenüber zu stehen, sich bei Tageslicht nackt zu betrachten und gemächlich zu berühren, waren sehr selten geworden. Spät abends fielen sie beide todmüde ins Bett und es dauerte oft nicht lange, bis das Baby schon wieder schrie und sich über Hunger oder eine feuchte Stoffwindel beschwerte. Hatten sich doch einen Moment für sich, dann musste es meist rasch gehen. Die Nachthemden blieben an, oft war die Kerze ausgeblasen. Und hier im Schuppen? War es immer eilig und hastig. Sie konnten jederzeit gestört werden. Nie wirklich war es ein stiller, langer Genuss - Röcke hoch, Hose runter... Romantik sah anders aus.

"Jetzt du," raunte er und ergriff sachte ihren ersten Blusenknopf, um ihm mit einem breiten Grinsen aus dem Knopfloch zu winden. "Wir haben zwar Zeit," murmelte er weiter. "Aber wenn du willst...", er griff kurz nach einer ihrer Hand und führte sie an seinen Gürtel. "Darfst du bei mir weitermachen," und schon war seine Hand wieder an ihrer Blusenknopfleiste, um den nächsten und den übernächsten mit wenig Hast, zu befreien, bis auch für ihn ein gar nicht so unschuldiger Blick unter den gestärkten Stoff frei wurde. Aber bis Korsett und Chemise fielen, würde es noch ein wenig dauern... Und auch wenn er die ganze Zeit meinte, es würde keine Hast geben - seine Ungeduld wuchs. Wie sehr, konnte Emily gewisse dort unten ganz genau spüren und entsprechend streifte er kurzerhand Emily die Bluse selbst ab... "Wenn du soweit bist, dreh dich um," raunte er und beugte sich hinab, um ihre bereits entblößte Schulter mit einem sanften Kuss zu bedecken.


RE: Whispers of Gunpowder - Emily Clayton - 11.01.2026

Als Hausfrau ging sie ständig mit Johns Hemden um. Sie wusch, sie trocknete und bügelte sie. Sie legte sie zusammen, flickte Risse oder nähte verlorengegangene Knöpfe wieder an – Routine. In diesem Moment allerdings glitten ihre rauen kleinen Finger gleich mehrmals an ebenjenen Knöpfen ab, so nervös zitterten sie ihr. Doch die kleine Frau gab nicht auf, bis sie das Hemd offen hatte. Ganz zappelig vor Ungeduld sah sie zu, wie er es über seine breiten Schultern nach unten streifte und auch aus dem Oberteil des Longjohn schlüpfte. Wobei ihm die freudig erregte mollige Britin half, ohne dass er sie ein zweites Mal hätte auffordern müssen. Schließlich ragte er vor ihr auf, vom Gürtel aufwärts nackt, und sie ließ mit einem glücklichen leisen Seufzen ihre Handflächen über seinen Körper streichen. Ihr Mann zeigte ein wenig Bauchansatz, was Emily durchaus erfreute. War doch ein gewisser Leibesumfang erstens das untrennbar mit einem Mann von Rang und Ansehen verbundene Merkmal und zweitens ein untrügliches Zeichen für ihre, Emilys gute Kochkünste. Zudem fühlte sie unter der Schicht von Wohlstandsspeck hart die Muskeln, über die er wie sie wusste dennoch verfügte. Ein Schauer lief ihr über den Rücken, als sie den Kopf in den Nacken legte und an ihrem Mann hinaufschaute. Wie gut er aussah... "Oh John, du bist so... männlich!", wisperte sie und hauchte mit den Lippen einen Kuss auf seine Brust.

Alles an ihm war erregend groß und maskulin. Auch seine Hände, in denen ihre wie die eines Kindes wirkten, die ihre Finger sanft und doch fest hielten. Nervös noch immer, doch mit einem Glanz in den Augen wie ein kleines Mädchen vor seinen Weihnachtsgeschenken konnte sie sich kaum an ihm sattsehen. Wie selten bekam sie ihn so zu sehen – und doch waren sie verheiratet, hatte sie ihm bereits ein Kind geschenkt und hoffte von Gott noch mit vielen weiteren Nachkommen Johns gesegnet zu werden. Obwohl sie die Vorfreude beben ließ, spürte sie jedoch gerade bei diesem Anblick das beinahe feierliche des Augenblicks. Die Tatsache, dass sie nicht in Eile waren, nicht befürchten mussten, dass jeden Augenblick eines der Kinder hereinplatzen und sie überraschen würde. Dies hier versprach nicht nur der kurze, verschämte Genuss zu werden, den es ihr bereitet hätte, von ihm ungestüm über die Werkbank in der Ecke gelegt zu werden, wo er ihr die Röcke hochwerfen und von hinten zwischen ihre gespreizten Beine dringen würde, um sie zu beglücken. Dies hier geschah langsamer, bewusster... sinnlicher. Mit einem eiligen Nicken ließ Emily die Arme sinken und schluckte, obwohl ihre Kehle ganz trocken war. Sah zu, wie er ihr die Knöpfe der Bluse öffnete, einen nach dem anderen, um ans Tageslicht zu holen, was dort in den strengen Fesseln ihres Mieders schmachtete und sich ihm alsbald in voller Pracht präsentierte.

Die Finger in die Falten ihrer Röcke gekrampft, fühlte sie die beiden üppigen Rundungen, die nach Befreiung auch von ihrer Unterwäsche begehrten, unter ihrem nächsten heftigen Atemzug sich heben. Derweil wurde es unter ihren Röcken zunehmend warm und kribbelte... "Oh John...", murmelte sie nochmals und bekam doch kein weiteres Wort heraus. Ein verklärtes Lächeln ließ ihr rundliches Gesicht wie das einer Träumerin erscheinen, ein weiterer tiefer Seufzer entrang sich ihrer Brust. Sie erbebte unter dem Kuss auf ihre nackte Haut, an der Schulter, und ihre Augenlider flatterten. Dann drehte sie sich und wandte ihm den Rücken mit der Schnürung des Mieders zu. Auf der Bretterwand vor ihren Augen schienen bunte Blumen zu tanzen, und von ferne drang die Töne einer himmlischen Musik an ihre Ohren – oder war das das Rauschen ihres Bluts? Benommen fragte sie sich, was ihm solche Macht über ihren Körper gab, dass ein paar Worte und einige sanfte Berührung sie in eine solche Trance versetzten... Emily nahm gar nicht zur Kenntnis, wie ihre Hände nach hinten fuhren, um ihre Schürze zu lösen und den gestärkten Leinenstoff irgendwo zu Boden flattern zu lassen. Bis sie aus sämtlichen Unterröcken gestiegen wäre, würde er ihr vermutlich auch das Mieder gelöst haben, und sie wäre bis auf das Unterkleid so nackt, wie Gott sie geschaffen hatte.


RE: Whispers of Gunpowder - John Clayton - 25.01.2026

John bemerkte es sofort. Diese kleinen, rauen Finger, die sonst mit sicherer Selbstverständlichkeit über seine Hemdknöpfe glitten, verfehlten heute mehr als einmal ihr Ziel. Er kannte diese Hände. Er kannte sie besser als die meisten. Sie hatten vertrauensvoll in seinen Händen gelegen, sie hatten seine Haut berührt, sie bereiteten selbstsicher seine Mahlzeiten zu und falteten, flickten und glätteten seine Hemde, wie jenes, das sie ihm nun zu öffnen versuchte. Und nun zitterten sie - hektisch, ein wenig unsicher, ungeduldig.
Er senkte den Blick, beobachtete, wie sie sich konzentrierte, wie sie sich nicht entmutigen ließ, sondern entschlossen weitermachte, bis der letzte Knopf offen war.
Als er das Hemd schließlich über die Schultern zog, spürte er ihre Hilfe sofort. Sie war nah, eifrig, beinahe ungeduldig, als könne sie es kaum erwarten, ihn so zu sehen. Das leichte Seufzen, das von ihr kam, ging ihm direkt unter die Haut und ließen ihn breit Schmunzeln.
Er stand vor ihr, spürte ihre Hände auf sich, erkundend, als würden sie ihn neu entdecken. Und dann dieses kaum verhohlene Gefallen an seinem Körper - an dem Bauch, den er selbst längst nicht mehr als jugendlich empfand und an seinen Muskeln darunter.
Sein Schmunzeln wurde zu einem sanften, selbstbewussten Lächeln.

Als sie zu ihm aufsah und diese Worte flüsterte, schlicht und ehrlich, traf es ihn tiefer, als er es erwartet hätte. Es waren schlichte Worte gewesen, aber so voller Anerkennung, dass es ihm das Herz wärmte. Und ihre Lippen so sanft an seiner - da war es um ihn geschehen. Ein leichtes Zittern ging durch seinen Körper. Ähnlich wie das sanfte Beben, das er durch Emily laufen spürte, als er ihre Knöpfe zu öffnen begann. Er nahm sich Zeit, konzentrierte sich und atmete ruhig, bis er sie beide soweit waren, dass auch der Rest ihrer Kleidung endlich fallen durfte.

Für einen Moment stand John ganz still, als sie sich vor ihm umdrehte. Der Schuppen war ruhig, nur das gedämpfte Abendlicht der untergehenden Sonne fiel über ihre Gestalt, und für einen Herzschlag lang vergaß er zu atmen. Es war nicht bloß der Anblick. Es war die Selbstverständlichkeit, mit der sie ihm den Rücken zeigte. Die Art, wie sie sich ihm überließ, ohne ein Wort zu sagen. So fühlt sich Vertrauen an, ging es ihm durch den Kopf. Und Verantwortung gleich dazu.
Ihre Worte hallten dabei noch immer in ihm nach. Dieses leise, beinahe ehrfürchtige Staunen in ihrer Stimme, als sie ihn betrachtet hatte. Er hatte sich oft für einen einfachen Mann gehalten, nicht für jemanden, der Bewunderung hervorrief. Umso mehr genoss er ihre Worte, ihre Blicke und spürte Wärme darüber in sich aufsteigen

Schließlich trat er näher, so nah, dass sie seine Wärme im Rücken spüren musste, ohne sie sofort zu berühren.
Seine Hände fanden den Stoff an ihrer Taille. Nicht hastig. Nicht gierig. Genussvoll traf es eher. Er ließ sie einen Moment dort ruhen, als wolle er ihr Zeit geben, sich an die Nähe zu gewöhnen oder die Vorfreude noch etwas mehr zu spüren. Dann begann er, ruhig und konzentriert, die Schnürung zu lösen. Seine Finger waren geschickt, aber heute arbeitete er langsamer als sonst, zog nicht einfach, sondern achtete auf jede Bewegung. Sie sollte die Vorfreude wie ein langes, quälendes Versprechen genießen können. Ein Gedanke, der ihn sanft lächeln ließ.

Kurz hielt er inne, als sie nach hinten griff, um ihre Schürze zu lösen, dann schüttelte er amüsiert den Kopf. Gut so, wenn ihre eigene Ungeduld ein wenig doch auf Eile drängte.

"Du bist wunderschön," sagte er dann leise, beinahe wie beiläufig, als wäre es eine Feststellung, die keiner Betonung bedurfte. Er wollte nicht schmeicheln, sondern die Wahrheit aussprechen. Seine Hände setzten ihre Arbeit wieder fort, während sein Blick an ihr hinabglitt, jede kleine Bewegung in sich aufnehmend. Er spürte die eigene Ungeduld, dieses vertraute Ziehen im Unterleib, aber er hielt sie zurück. Entschlossen den Moment auszukosten.
Kurz bevor sie aus ihrem letzten Rock gestiegen war und er die letzte Schnürung lösen konnte, beugte er sich vor, legte kurz die Stirn an ihren Nacken und atmete ihren Duft ein. Er ließ seinen Atem dort verweilen, dann hob er den Kopf wieder ein wenig, so dass er ganz dicht an ihrem Ohr raunen konnte: "Befrei dich ganz aus dem Stoff. Ich will dich sehen. Ganz und vollkommen," und mit dem Kuss, den er ihr gegen den Hals hauchte, ließ er auch das letzte Schnürchen aus den Ösen rutschen und trat zurück, um ihr dabei zu zusehen, wie sie den Mieder ablegen und den letzten Unterrock herabziehen würde, um sich ihm tatsächlich zum ersten Mal seit einer sehr langen Zeit wieder so zu präsentieren, wie Gott sie erschaffen hatte - oder wie sie sich in wilder Ehe, in seiner alten kleinen Wohnung, nur zu oft gesehen und genossen hatten.


RE: Whispers of Gunpowder - Emily Clayton - 01.02.2026

Der immense Altersunterschied zwischen den Eheleuten Clayton machte sich bemerkbar, auch wenn Emily ihn weder als gravierend empfand noch etwas daran auszusetzen sah, wenn ein gestandener Witwer eine junge Frau heiratete. Immerhin versprach die Ehe mit einem gut situierten Mann wie ihrem John finanzielle Sicherheit für Frau und Kinder, nicht zu sprechen von der Lebenserfahrung, die ein solches Familienoberhaupt mitbrachte. Ganz abgesehen davon aber hatte sie auch noch das unfassbare Glück gehabt, nicht nur diese Geborgenheit, die Gewissheit eines anständigen Lebensunterhalts und einer Position als Gattin eines angesehenen Mitglieds der Camdener Gemeinde zu erfahren, sondern darüber hinaus auch noch zu lernen, dass die Erfüllung der ehelichen Pflichten die wohl angenehmste Regel überhaupt war, der sie sich als Ehefrau zu beugen hatte. Denn John hatte sie in die Freuden der Liebe eingeführt. Und er hatte ihr erstmals im Leben das Gefühl gegeben, attraktiv und begehrt zu sein. Immer wieder verstand er es, ihr diese Empfindung zu vermitteln – so wie jetzt, da er sie mit seinen Blicken auf eine langsame, genießerische Art auszog, ehe er es auch mit seinen Händen tat.

Die kleine Ex-Haushälterin selbst kam nur zu gern seiner Aufforderung nach, es ihm gleichzutun. Sie wusste, was kommen würde, und konnte es kaum erwarten! Dennoch war sie von Nervosität erfüllt, fahrig und aufgekratzt, was sich nicht nur in einer gewissen Unsicherheit ihrer Hände, sondern auch in einem immer wieder aus ihrer Kehle perlenden, girrenden Kichern äußerte. Für Emily war was sie hier taten zwar für Eheleute vor dem Herrn und auch den Gesetzen der Menschen erlaubt. Aber es atmete für die mollige Britin, die sehr sittenstreng erzogen worden war, nach wie vor den Hauch des Frivolen, das man nur verstohlen tat, in einer dunklen Kammer, die Tür versperrt, die Lampen gelöscht. Schon bald stand John mit entblößter Brust vor ihr, und sie selbst wurde von ihm aus ihrer Bluse befreit, ehe ihre Röcke einer nach dem anderen fielen. Eine leichte Gänsehaut bildete sich auf ihrem drallen, aber kräftigen Leib, als die Luft über ihre nackte Haut strich und John sich der Schnürung ihres Mieders zu widmen begann. Verschämt schielte sie über die Schulter zu ihm zurück, durch den Vorhang ihrer Korkenzieherlöckchen, und lächelte mit hochroten Wangen.

Sein Blick, seine Berührungen, alles vermittelte ihr, dass er nur sie sah und dass ihm ihr Anblick gefiel. Einzig das leise Surren der Schnüre in ihrem Rücken durchbrach die Stille, während er sie lockerte und der Druck des Mieders allmählich nachließ. Sie ließ ihre Schürze fallen, in einer Geste, die unbewusst sehr kokett wirkte, und strahlte ihn glücklich an, als er ihr ein Kompliment machte und endlich der letzte Unterrock über ihre breiten Hüften nach unten rutschte. Er berührte mit der Stirn ihren Nacken und raunte ihr ins Ohr, wobei ihr ein neuerlicher Schauer über den Rücken rann. Das Kribbeln in ihrer Leibesmitte nahm zu, und sie flüsterte mit bebender Stimme: "Ja, John...!" Wie von der Kraft seines Willens geführt bewegten sich ihre kleinen Hände zielstrebig nach unten. Dann entledigte sie sich inmitten des kleinen Hügels aus den Stoffbahnen ihrer Unterröcke auch noch ihrer "Unaussprechlichen" aus weißem Leinen, wobei sie, tiefer errötend über den frechen Mutwillen, den sie an den Tag legte, mit ebenjenen ausladenden Hüften etwas mehr wackelte als nötig, um die langen Unterhosen abzustreifen. Lange genug – und einige Blasenentzündungen – hatte es gedauert, bis sie sich überhaupt hatte überwinden können, ein Kleidungsstück zu tragen, das ihr so männlich vorkam.

Das leise Rascheln zu ihren Füßen kündete schließlich davon, dass sie im Evaskostüm stand, genau wie er es gewünscht hatte. Ein Rest der mit der Muttermilch eingesogenen viktorianischen Scham ließ sie mit dem linken Unterarm ihre Brüste bedecken, was angesichts des schieren Umfangs ihrer Rundungen eher symbolisch ausfiel, während die rechte Hand vor ihrer Scham lag, als sie sich umdrehte und zu John aufsah. Ihr Herz pochte heftig, und es kostete sie – oh, schwaches, sündiges Weib, das sie war! – beschämend viel Willenskraft, nicht weiter nach unten zu schauen, wo sie Johns... Manneskraft wusste. Stattdessen sah sie mit strahlenden Augen zu ihm hinauf, das Gesicht feuerrot, aber mit einem glücklichen Ausdruck auf ihren Lippen. Sie öffnete den Mund, brachte aber kein Wort über ihre zitternden Lippen. Ihre Kehle war ganz trocken, und das Pochen ihres Herzens dröhnte in ihren Ohren.


RE: Whispers of Gunpowder - John Clayton - 12.02.2026

John machte es Emily nach - erst die Stiefel, dann die Hose, letztendlich den Longjohn, ehe ihn eine kühle Frische erfasste, die in der Scheune herrschte und ihn wissen ließ, dass er vollkommen nackt im Raum stand und seiner Frau dabei zu sah, wie sie mit einem kräftigen Wackeln ihrer Hüfte ihr letztes Kleidungsstück von sich schälte. Beinahe musste er darüber lachen, so sehr rührte es ihn. Kokett, ohne es zu planen. Mutig, ohne zu wissen, wie sehr.

Als sie sich zu ihm herumdrehte, konnte er nicht verhindern, dass sich in Vorfreude und Erwartung ihres Anblickes, sein Penis regte und das Kribbeln in seiner Lende dafür sorgte, dass er sich erwartungsvoll stramm aufrichtete. Er biss sich auf die Lippe, um einen Seufzer zu unterdrücken, während sein Blick über ihren Körper wanderte. Er hatte dabei alles gesehen. Alles davon.
Nicht nur ihren Körper, der sich Stück für Stück aus Stoff und Scham befreit hatte. Er hatte die Frau gesehen, die sich schamvoll bedeckte. Er hatte bemerkt, wie sie verschämt über die Schulter geschielt hatte. Ebenso das Zittern, das sie nicht zu verbergen wusste. Das Kichern, das sie verriet, noch ehe sie selbst es bemerkte.
Er kannte die Wurzeln dieser Scham. Diese viktorianische Strenge, die in ihr saß und tief verankert in ihrem Kopf blieb. Und doch stand sie hier. Für ihn. Wegen ihm.

Sein Atem wurde langsamer. Schwerer. Vor Ungeduld. Aber auch um den Moment festzuhalten, den er sich für sie beide erschaffen hatte - um Emily zu sehen, nicht nur zu fühlen. Er wusste an sich zu halten, genoss nur mit den Augen. Er sah wie sie die Arme halbherzig schützend vor ihrem üppigen Leib hielt und doch sah er nicht darin eine Symbolik von Sünde. Er sah Vertrauen. Er sah eine Frau, die gelernt hatte, dass Begehren kein Makel war. Dass ihr Körper kein Grund zur Scham, sondern zur Freude war.

Sie sah nicht nach unten. Das bemerkte er sofort. Er musste schmunzeln, schließlich war es nicht verboten ihn anzusehen. Ihre Augen hielten dafür aber die seinen. Tapfer. Glühend. Und diese Röte in ihrem Gesicht war kein kindliches Erröten. Es war Lebendigkeit.
Er fuhr sich mit der Zungenspitze über die Lippen und trat einen Schritt näher. Nicht hastig. Er ging behutsam nach vorne, wollte nicht drängen oder gar etwas einfordern. Er kam ihr nah, so nah, dass sie seine Wärme spüren konnte, noch bevor seine Haut die ihre berührte. Er hob eine Hand, fuhr ihr damit sachte über die Wange, hinab über den Hals und weiter hinab zum Ansatz ihrer üppigen Oberweite, die seit sie den Kleinen stillte, noch um einiges voller geworden war. In ihm mischten sich dabei so viele Gefühle - Beschützer. Liebhaber. Ehemann. Mann.
Seine Hand glitt hinab zu ihrem Unterarm, der ihre Brust bedeckte, nahm ihn und bewegte ihn sanft zur Seite. Nicht um zu entblößen. Er wollte wollte ihr zeigen, dass sie sich nicht verstecken musste.

Sein Blick wurde weich. Fast andächtig.

Er dachte an das Baby, das nachts weinte. An das volle Haus. An gestohlene Minuten. An Türen, die laut geschlossen wurden und an die Schritte auf den Stufen. Und jetzt diese Ruhe. Dieser Raum nur für sie beide.

Er beugte sich leicht vor, sodass seine Stirn fast ihre berührte.

"Emily," sagte er leise, seine Stimme tiefer als zuvor, getragen von echter Bewegung in seiner Brust. "Du musst dich vor mir nicht bedecken. Oder verstecken." Seine Hand wieder sachte an ihrer Wange, strich an ihrem Arm hinab, dorthin, wo sie ihre Scham bedeckte. Er griff sachte um ihre Hand, schob sie beiseite und ließ seine Hand sanft zwischen ihre Beine gleiten. Sein Daumen strich langsam über ihre Scham, über die Hitze ihrer Erregung und ein spitzbübisches Grinsen erschien auf seinen Lippen.

"Ich sehe dich. Und ich begehre dich.", raunte er ihr entgegen. "Und wir haben heute so viel Zeit für uns wie noch nie." Sein Daumendruck wurde etwas stärker, sein Atem schwerer, ehe er mit seinen Fingern ihre Schamlippen ein wenig spreizte, um dazwischen zu fahren. "Und jetzt du. Fass mich an," bat er mit einer vor Erregung zitternden Stimme und führte ihre Hand mit seiner eigenen freien zwischen sie beide, wo sein kleiner John in Aufregung nur darauf wartete, dass sich ihre Hand fest um seinen Schaft legte, um ihm dieselbe Freude zu bereiten, wie John es gerade für Emily tat.


RE: Whispers of Gunpowder - Emily Clayton - 22.02.2026

So wenig wie John eine körperliche Reaktion auf den Anblick seiner unbekleideten Frau vermeiden konnte, so wenig war sie in der Lage, ihren Blick von deren offenkundigem Ergebnis zu wenden. Mit trockenem Mund schluckte die mollige kleine Frau. Es war aufregend, jedes Mal wieder aufregend zu sehen, wie groß und mächtig Johns... Körperteil werden konnte, mit dem er sie erfüllen konnte, sie bis zum letzten ausfüllen, durchdringen und erst so zu einer wirklichen, vollständigen und glücklichen Frau machen. Ihre Wangen glühten rot, doch sie starrte begehrlich auf dieses Zepter der männlichen Macht, das ihr anbetungswürdiger vorkam, als ihre sittenstrenge Erziehung es billigen mochte – seitdem er es Emily zum ersten Mal hatte spüren lassen! Machtlos, wie gebannt, konnte sie ihren Blick einfach nicht abwenden. In ihrem Unterleib bildete sich wie eine leise Welle ein Schauer, ein Kribbeln der Vorahnung, das sie seufzend, zittrig Luft holen ließ.

Bei aller Scham jedoch war sie sich bewusst, dass sie, dass ihr Körper das perfekte Gegenstück für John war, dazu geschaffen, ihn und seinen Samen in sich aufzunehmen – vom Schöpfer dafür ausersehen. Und das ließ die nagenden Gewissensbisse wegen ihrer wollüstigen Gedanken, wenn nicht verstummen, so doch stark in den Hintergrund treten. Ihre füllige Brust hob sich unter immer tieferen Atemzügen, während sie zeitgleich auch Johns Atem zunehmend deutlicher hörte. Noch einmal schielte sie durch ihre Wimpern nach oben, suchte seinen Blick. Lächelte halb schamhaft, halb mutwillig und hob dann den Kopf, als er auf sie zu trat. Groß, Wärme und Geborgenheit und Stärke ausstrahlend, ragte er vor der kleinen Frau auf, die nervös vor innerer Erregung schneller atmete. Ein leiser elektrischer Funke schien knisternd zwischen ihnen überzuspringen, als er die Hand hob, um ihre Wange zu streicheln. Dann ihren Hals und schließlich ihre Brust. Emily erbebte leise.

Sie wusste, dass diese Brust, deren ohnehin schon gesegneter Umfang mit dem Stillen noch zugenommen hatte, für John – rechtmäßig – wie auch für andere Männer – sündhafterweise – so faszinierend und anziehend war wie der maskuline Körper ihres Ehemannes für sie. Er schob den Arm beiseite, mit dem sie die üppigen Rundungen notdürftig bedeckt hatte aus dem Reflex heraus, den sie von ihrer frühen Jugend an gehabt hatte. Doch bei ihm... war es nicht wie bei anderen: Emily sah, wie er den weichen, fülligen Kurven mit den Augen folgte, und sie empfand keine Scham dabei. Freude, die Freude, ihm zu gefallen. Stolz womöglich, Gott verzeih ihr die Eitelkeit, dass sie so gebaut war, dass sie im wahrsten Sinne Pfunde hatte, mit denen man wuchern konnte. Aber keine Scham. Ruhig ließ sie den Arm sinken, präsentierte ihm schutzlos und offen ihre dralle Weiblichkeit, und fühlte sich gelöst, frei von verbotener Sünde. Sie wollte den Mund öffnen, um ihm zu danken, zu danken für alles, was er--

Just in diesem Moment war seine Hand zwischen ihre Beine geglitten und hatte sie dort berührt. Emilys Mund schloss sich nicht, doch statt der Worte drang nur ein helles Wimmern über ihre Lippen. Ihre Augenlider flatterten. Kundig fand sein Daumen den Punkt, an dem er sie mit einer leisen Bewegung schon beben lassen konnte. Ebenso wie er Worte fand, die ihr vermittelten, dass sie schön war, schön und begehrenswert und perfekt genau so, wie der Herr sie in Seiner Weisheit geschaffen hatte. Leise gab er ihr die Anweisung, ihrerseits mutig zu sein und ihn zu berühren. Willig ließ sie ihre Hand leiten, bis sie an seinem pochenden Schaft angelangt war. Mit einem tiefen Einatmen ließ sie ihre kleinen, rauen Fingerkuppen darüber streichen, andächtig wie ein kleines Kind vor dem Weihnachtsgeschenk, das es sich sehnlichst gewünscht hat. Nun verdichtete sich die erste leise Hoffnung, die langsam immer mehr aufgekeimt war, zur Gewissheit: Damit würde er sie bald schon erobern und in den Himmel entführen... Ehrfürchtig strich sie noch einmal über sein Geschlecht, ehe sie ihre Finger vorsichtig darum legte und sie in einer massierenden Bewegung vorwärts und wieder zurück führte. Wie ein wildes Pferd unter dem Reiter reagierte der harte Schaft und ließ ihr Herz noch heftiger schlagen. "Oh John...!", stöhnte sie leise.