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HAUS CLAYTON Whispers of Gunpowder - Druckversion

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RE: Whispers of Gunpowder - John Clayton - 04.03.2026

Johns Brust hob und senkte sich ein wenig stärker, als er sah, worauf sich Emilys Blick gerichtet hielt und sein Schmunzeln wurde breiter. Es gefiel ihm, dass sie mochte, was sie sah und es gefiel ihm noch viel besser, dass er wusste, dass sie den Moment kaum erwarten konnte, in dem er sie mit seiner ganzen Männlichkeit ausfüllen würde. Doch er wusste auch, wie er zunächst ihre Aufmerksamkeit wieder zurückgewann und ihr die Zeit bis zu jenem Augenblick versüßen konnte. Oder schmerzhaft in die Länge zog. Je nachdem wie es Emily betrachten wollte. Dazu war nur ein wenig Spiel nötig. Und sein Schmunzeln verwandelte sich rasch zu einem breiten Grinsen, als sie auf seine Berührungen wie erwartet reagierte.
Ihm gefiel wie sie errötete, er mochte das leichte Zittern ihrer Lippen und das halb verschämte, halb mutwillige Lächeln - alles davon zog ihn tiefer in den Moment, als er es je erwartet hätte. Er wusste genau, wie viel Mut es sie gekostet hatte, sich so vor ihm zu zeigen, und gleichzeitig bewunderte er, wie selbstverständlich sie ihre Weiblichkeit nun ausstrahlte, ohne einen Funken falscher Scham.
Jeder Atemzug von ihr schien in der stillen Scheune zu vibrieren, und John wollte ihn einsaugen, wollte die Wärme und Lebendigkeit von ihr ganz für sich spüren. Sein Herz klopfte schneller, nicht aus Ungeduld, sondern aus dem überwältigenden Gefühl, dass alles, was sie ihm hier schenkte, ein Geschenk ihrer vollkommenen Hingabe war - nicht als Pflicht, sondern als Freude, als Vertrauen, als Lust am Zusammensein.
Und als sie seiner Bitte nachkam, als sich ihre Finger voran tasteten, ihn berührten und sanft streiften, ehe sie mutiger zupackte und äußerst kundig dafür sorgte, dass ihm selbst ein erstauntes, wohliges Seufzen über die Lippen entfleuchte, wusste er, dass sie beide heute sich mehr schenkten, als nur rasche Befriedigung.

Er ließ sie einen Moment gewähren, während er selbst in ihrem Rhythmus mit seinem Daumen in Kreisen für ihre Erregung sorgte. Stille herrschte um sie herum, nur von ihrem unruhigen Atmen und gelegentlichen Seufzern unterbrochen. Sein Körper folgte jeder kleinen Bewegung von ihr mit einem Ziehen und Brennen, mit einem Begehren und der wachsenden Lust auf seine Frau. Das Knistern in der Luft war überdeutlich zu spüren, das leichte Heben ihres Atems, wenn er selbst ein wenig mehr Druck auf ihre Perle ausübte und das Spiel zwischen Scheu und Mut, das in ihren Augen aufleuchtete langsam zu einem Feuer erwachte. Und während er ihr Gesicht betrachtete, fühlte er Dankbarkeit, Ehrfurcht und eine tiefe, stille Freude, dass sie ihm in diesem Augenblick gehörte - nicht als Besitz, sondern als vollkommenes Gegenüber, als Frau, die sich ihm schenkte, wie Gott sie geschaffen hatte.

Seine freie Hand wanderte sachte an ihrem Arm nach oben, streifte ihre Schulter, griff ihr in den Nacken und zog sie näher an sich heran, dabei beugte er sich leicht nach vorne und drückte ihr einen sachten Kuss auf die Lippen, der angesichts der angestauten Hitze zwischen ihnen schnell leidenschaftlicher wurde. Mit seiner Hand noch immer zwischen ihrer Spalte drängte er sie unter aufkommender Begierde nach hinten, bis die Scheunenwand ihre Grenze wurde, drängte sich mit der Zungenspitze zwischen ihre Lippen, während seine Hand ihre Schamlippen erneut ein wenig mehr öffneten und als seine Zunge in ihren Mund schlüpfte, um sich heftig mit ihrer zu vereinen, glitten zwei Finger in ihre Mitte, so tief, wie möglich, so ungestüm wie möglich und sein Handballen presste sich machtvoll gegen die Bewegung in ihrem Schritt. Sein Herz raste, sein Atem ging stockend, doch den Kuss löste er nicht, während er dafür sorgte, dass in ihrer Körpermitte nicht nur die Hitze aufstieg, sondern ein Feuer zum Leben erwachte, dass nur durch ihn selbst gestillt werden konnte. Kurz trennte er sich von ihren Lippen, holte tief Luft und grinste sie verschmitzt an, während er äußerst konzentriert mit ihren körperlichen Bedürfnissen spielte - ehe er auch hier kurz verharrte. "Sag mir, wie sehr es dir gefällt? Und vielleicht mache ich dann weiter," lockte er und fuhr sich mit der Zunge über die Lippen. "Und während du das sagst, mach weiter, hör nicht auf, bis ich sage - es ist genug," befahl er ihr in einem spielerischen Ton, der sie aber wissen ließ, dass er gerade die Führung in seiner Hand - im wahrsten Sinne des Wortes - hielt.


RE: Whispers of Gunpowder - Emily Clayton - 08.03.2026

Die kleine Britin fühlte sich wie ein Fisch an der Angel: John hatte ihre Lust erweckt und ließ sie nun an der Angelrute tanzen in einer Art und Weise, gegen die sie sich nicht wehren konnte und es auch gar nicht wollte. Mit einer Erfahrung, über die sie angesichts ihres geringeren Alters gar nicht verfügen konnte, verstand er ihren Leib mit Wellen von Erregung und Wohlbehagen zu erfüllen, die sie erzittern ließen. "Jo-- John, ich... ah! Ah... hhhaa-aaaah...!" Ihre Stimme bebte derart, dass sie die Worte nicht unter Kontrolle hatte. Emilys Kopf kippte ein Stück zur Seite, als sie mit geschlossenen Augen fühlte, wie er ihre Weiblichkeit mit seinen Fingern erkundete. Oder wohl eher erprobte, denn kundig war er ganz offensichtlich! Sie fühlte ihre Knie weicher und weicher werden, hielt sich mit einer Hand an seiner Schulter fest, um nicht einzuknicken, während sie mit der anderen halb willentlich, halb von einer sich selbständig machenden Lust getrieben seine Männlichkeit umfasst hielt und mit dem Daumen Druck auf deren Wurzel ausübte, kreisend, mutiger werdend. Indem sie sein Geschlechtsteil zwischen ihren Fingern kräftig pochen fühlte, stöhnte sie leise auf und rieb es schneller, heftiger als zuvor.

Sie musste sich stark darauf konzentrieren, ihm diese Lust zu bereiten, denn was er seinerseits an ihr, in ihr vollbrachte, trieb sie allmählich an den Rand einer Kante, jenseits derer es mit ihrer Selbstbeherrschung gänzlich vorüber wäre. Vergessen, weggeschwemmt waren für diesen Augenblick ihre frommen Gewissensbisse, das vage Gefühl, dass was sie taten womöglich eheliche Pflicht sein mochte – seine, den Samen für Kinder in ihren Schoß zu pflanzen, die ihre, sie ihm zu schenken – aber der Lust, die sie dabei empfanden, doch etwas sündhaftes anhaftete. Ungeachtet dieser immer leiser werdenden Einwände ihrer viktorianischen Moralvorstellungen verlor sie sich nämlich zusehends in dem Sog, in der Anziehungskraft, die Johns Körper, seine männliche Ausstrahlung und ihre Liebe zu ihm ausübten. Ohne dass es ihr bewusst geworden wäre, fand sie plötzlich ihre Hand von seiner Schulter an ihre eigene Brust gewandert, unter eine der üppigen Rundungen geschoben, die sie anhob und mit einer erwachenden Freude an ihrem Körper zu kneten begann, Johns Blick die ganz steif gewordene Knospe präsentierend.

An Stelle der Scham, des Gefühls von Schuld ob ihrer geradezu unsittlich großen Brüste, welche die Gier von Männern herausforderten und damit der Sünde Vorschub leisteten, begriff sie diesen Teil ihres Körpers erstmals als das, als was John ihn ihr schon oft bezeichnet hatte: ein Geschenk des Schöpfers, dessen sie sich erfreuen sollte, statt damit zu hadern. Denn war es nicht ihr großzügig dimensionierter Busen, der ihrem angetrauten Mann, ihrem rechtmäßigen Ehegatten, solche Freude bereitete, die ihm doch durchaus zustand? War er es nicht auch, der es ihr erlaubte, ihr Baby, dieses weitere Gottesgeschenk, zu stillen, damit es zu einem gesunden, schönen Kind heranwuchs – und gewiss auch ausreichen würde, dies für all die weiteren Kinder zu tun, die sie sich noch von John erhoffte? War es überhaupt denkbar, dass der Herrgott in Seiner unendlichen Weisheit Mann und Frau solche Freuden zugedacht hätte, wie sie Emily gerade empfand – als Lohn für eine Sünde? Musste es nicht vielmehr Sein Wille sein, dass sie dankbar war dafür, wie Er sie geschaffen hatte, nämlich so, dass sie John eine gute Frau und ihren Kindern eine gute Mutter und darüber hinaus auch noch glücklich dabei sein konnte?

Es wäre allerdings übertrieben gewesen, hätte sie sich ihrer moralischen Überlegungen gebrüstet, denn tatsächlich hatte etwas bereits die Kontrolle über sie übernommen, als John sie küsste, ihr den Atem nahm und sie rückwärts gegen die Scheunenwand drängte, wo er die Lippen ihres Munds ebenso teilte wie die ihrer Scham, um so machtvoll an beiden Stellen zugleich in sie einzudringen. Emily quiekte atemlos auf, als er tiefer in ihren Unterleib vordrang und dort mit einer Stelle spielte, die sie selbst kaum zu berühren wagte. Erst als er selbst Luft holen musste und seinen Kuss löste, japste die mollige Britin und gurgelte mit hämmerndem Herzen: "Nicht... nicht aufhören, bitte...! Es ist... ist... himmlisch...! Bitte..." Ihre Hand gehorchte wie von allein seiner Anweisung und liebkoste seine Männlichkeit weiter. Es hätte der sachten Andeutung eines Befehlstons gar nicht bedurft, denn mit seinen Fingern in ihrem Inneren und der Macht, die sie ausübten, unterwarf sie sich bereitwillig und ergab sich mit fliegenden Fahnen. Nur aufhören sollte er um Himmels willen nicht!


RE: Whispers of Gunpowder - John Clayton - 24.03.2026

Johns Lippen verzogen sich zu einem wölfischen Grinsen. Nicht auf die böse Art. Nicht wie jemand, der seine Beute fest in der Hand hatte, um dann unbarmherzig zu zuschlagen. Es war viel mehr die eigene Zufriedenheit seiner Frau so viel Freude zu bereiten, dass sie sich in seiner Hand... unter seiner Hand... lustvoll ergab, die ihn so breit grinsen ließ. Es erfüllte ihn vollkommen mit einer stillen Ruhe, dass es ihr gefiel, was er tat. Dass es ihr vor allem noch immer gefiel. Denn viel Zeit für all dieses sündhafte Treiben hatten sie nie wieder gehabt, kaum waren sie verheiratet und in das größere Haus gezogen. All die viele Arbeit, die Schwangerschaft, die Sorgen mit Timothy, das Weglaufen von Cassidy und Sophie, seine Verwundungen - alles hatte dazu beigetragen, dass sie beide auf der Strecke geblieben waren. Umso schöner war der Moment, dem sie sich beide nun mehr oder minder ergaben. Unzucht hin oder her - John hatte zu lange gelebt und zu viele Frauen gehabt, um daran zu glauben, dass die Bibel wirklich wusste, was sie ihren Gläubigen auferlegte. Gott war kein Mensch. Er wusste nicht, was der menschliche Körper begehrte und sich auch einfach nahm, wann immer die Zeit dafür reif war. Oder anders gefragt - wieso hatte er den menschlichen Körper damit ausgestattet, um es dann als Sünde zu bezeichnen? Sünde war es in Johns Augen schon längst nicht mehr, wenn er einer Frau, in diesem Fall war es sogar seine, vor Gott die Treue geschworene Frau, körperliche Freude bereitete und dafür sorgte, dass ihre Lust zu mehr wurde, als nur zu einem feuchten Traum. Ein Gedanke, der ihn gleich wieder breit grinsen ließ, während er sich unter Emilys bebender Stimme angefeuert fühlte, noch sanfter und kundiger ihre Mitte zu erforschen. Er wusste, wie er Druck ausübte, wusste, wann er innehalten musste, um dann ein klein wenig die Bewegung zu verändern, um dann auch Tempo und Rhythmus zu variieren.
Emily bewies ihm derweil, dass sie trotz ihrer Erregung noch wusste, wie sie ihm einen Teil davon zurückgeben konnte. Sie musste sich zwar mit einer Hand an ihm festhalten, aber ihre andere packte dafür selbst ganz offenkundig geübt, zu, sorgte dafür, dass er unter ihrer Bewegung noch mehr wuchs und anschwoll. Die Erregung war fast unerträglich geworden. Doch es gehörte dazu, sich weiterhin in Enthaltsamkeit zu üben. Das erhöhte den Spaß.
Und das half später ungemein, wenn er sie erobern würde.

Ihm selbst entwich das eine oder andere tiefe Brummen, sobald sie einen ganz besonders guten Punkt erwischte und dafür sorgte, dass er ein wenig aus dem Takt geriet, weil er kurz innehalten musste, um das Gefühl nachzufühlen. Und dieses leichte Stolpern, ließ ihn spitzbübisch wie er manchmal sein konnte, darüber nachdenken, ob er ihr nicht hier und gleich Erleichterung schenken sollte. Sie war jung und oft ein wenig unersättlich. Sie würde nichts dagegen haben, wenn er sich erst danach ihres Körpers bediente... Es hatte seinen Reiz. Wohl wahr. Der Gedanke jagte einen wohligen Schauer durch seinen Körper, der darin endete, dass sich tief in seinen Lenden die angestaute Lust schmerzhaft aufbäumte. Das sich Emily ihm in diesem Moment vollkommen hingab, half ihm nicht gerade dabei, sich zurückzuhalten - welcher Mann hätte das können, so wie sie ihm ihren wunderschön geformten, üppigen Busen präsentierte? John seufzte ergeben und fasste mit der freien Hand nach der dargebotenen, verbotenen Frucht. Weich, so weich... und die aufgerichtete Brustwarze... verlockend... Wäre da nicht der Gedanke an seinen kleinen Sohn, der davon trank... er hätte den Kopf gesenkt, um sie zu verwöhnen. Stattdessen knurrte er leicht verärgert, dass ihm dies nun verwehrt blieb, drängte sich dichter an Emily heran und packte fester um ihren Busen. Und er wartete. Auf ihre Antwort...
Doch für einen Moment war nur ihr Japsen zu hören, das bereits Musik in seinen Ohren war.

Atemlos kam sie endlich seiner Frage nach... Er sollte nicht aufhören. Sie bat ihn gar darum... "Das wollte ich hören," hauchte er angespannt, weil ihre Finger um seinen harten Schaft ebenso dafür sorgten, dass seine Konzentration zu großen Teilen auf seiner eigenen Lust ruhte, anstatt auf ihr. Sein Vorhaben rückte etwas in die Ferne, als er immer mehr zu spüren bekam, wie bereit ihre feuchte Mitte für ihn war. Und ihr Griff wurde etwas robuster, fordernder... Er biss sich auf die Unterlippe, versuchte nicht daran zu denken, dass ihr übliches Miteinander stets für sie beide befriedigend gewesen war. Es wäre ihm auch ein leichtes gewesen sie über die Werkbank zu beugen - Strohballen, Fässer... die Scheune war immerhin voll mit verlockenden Orten und sie hätten schnell ihr Ziel erreicht. Sie mochte seine dominante Art und er mochte es in diesem Moment zu dominieren... Aber er wollte doch nicht... oder doch... er stöhnte wie unter einem großen Schmerz auf, als ihm bewusst wurde, dass er sich nicht mehr zügeln konnte. Der Gedanke an Emily, wie sie bereitwillig und bereit für ihn vornüber gebeugt dastand, sich ihm präsentierte, war so erregend, dass John sie kurzerhand von seiner Hand "befreite," sie an den Hüften packte, sie herumwirbelte und sie von hinten dicht an die Wand drängte. Alles ging eilig, als konnte er es nicht mehr erwarten. Seine Hände glitten gierig an ihren Seiten hinauf über ihren Bauch hoch zu ihren Brüsten, während sich sein erregter Penis hart gegen ihre Pobacken drückten. Ein unbeschreiblich schönes Gefühl, das ihn kurz keuchen ließ. Er küsste dabei hastig ihren Hals, ihre Schulter und ließ eine Hand wieder hinab in ihren Rücken wandern, wo er sanft gegen ihr unteres Becken drückte so dass sie nachgeben musste, und ganz automatisch etwas den Po nach hinten streckte, wo John nicht lange zögerte und mit dem stürmischen Gefühl der Erregung, das so sehr drängte, mit der anderen Hand nachfasste, ihre Mitte etwas teilte, um sie dann mit einem einzigen harten Stoß nach vorne und den Händen an ihren Hüften einnahm. Das Geräusch der Erleichterung, das dabei über seine Lippen kam, klang animalisch und ohne sich oder ihr lange Zeit zum Gewöhnen zu geben, fassten seine Hände wieder über ihre Seiten nach vorne und seine eigene Hüfte drängte sich dicht an sie. Kleine Stöße waren so nur möglich - klein, fein, aber erregend, denn jetzt, wo er sie endlich fühlte - warm und weich hatten sie wieder alle Zeit der Welt.


RE: Whispers of Gunpowder - Emily Clayton - 05.04.2026

Ob er sie im Rausch männlicher Ekstase als eine Art Beute ansah oder besonderen Spaß daraus zog, sie ihrer eigenen Lust und damit seiner Hand zu unterwerfen, war für Emily nichts, worüber sie sich Gedanken gemacht hätte. Sie folgte seiner Führung, ohne dass es eines Zwangs bedurft hätte, weil sie mittlerweile gelernt hatte, dass er über die notwendige Erfahrung verfügte, ihr das ersehnte Glück zu bescheren, an der es ihr selbst noch immer mangelte. Sein höheres Alter stellte für sie keinen Mangel dar, sondern einen Vorzug, durch den er über ihren Körper und ihre Empfindungen mehr zu wissen schien als sie selbst, so seltsam das klang. Und während sie seine kundige Zuwendung in vollen Zügen genoss, wurde ihr klar, dass es genau dies war, das ihr lange gefehlt hatte. Das sie, auch wenn es paradox schien, schier vergessen hatte über ihre Pflichten im Haushalt, ihre Sorge um Cassidy, um Timothy und ihr Baby, um Johns Problem mit dem Trinken, über ihren Glauben, ihre Ängste und Nöte. Das sie mitunter in Gewissensbisse gestürzt hatte ob des scheinbaren Widerspruchs zwischen den Idealen einer braven, sittsamen Christin, Ehefrau und Mutter und dem unleugbaren Verlangen nach ihrem Mann und den unbeschreiblichen Glücksgefühlen, die es ihr bereitete, wenn er sich ihr in Erfüllung seiner ehelichen Pflichten zuwandte.

In diesem Moment allerdings hätte sie sich nicht mehr zu wehren vermocht, selbst wenn sie es versucht hätte. Ihr Körper gierte geradezu nach Johns Berührungen, nach seinen rauen Händen auf ihrer glatten Haut, nach seinen Lippen überall auf ihrem Leib und nach seiner Männlichkeit in ihrem Schoß. Die allerdings zunächst auf sich warten ließ, als er allein mit den Fingern verstand, sie immer weiter zu reizen, bis sie den Verstand zu verlieren glaubte und die Sehnsucht nach ihm fast unerträglich geworden war. Dazu kamen sein herber Geruch, der feste, sichere Griff seiner kräftigen Hände und sein tiefes Organ, das ihr helles Wimmern immer wieder mit dunkleren Lauten zurückgehaltener Lust untermalte. Als er sich dichter gegen sie drängte und mit einer Hand zielstrebig an ihren Busen griff, der seit der Geburt ihres gemeinsamen Kindes nicht nur noch üppiger, sondern auch noch empfindsamer geworden zu sein schien, entfloh ihr ein leiser Aufschrei der Lust. Seine Finger legten sich um ihre weiches, pralles Fleisch und drückten zu, ließen Emily aufkeuchen. "John... ich... John...!" Sie bekam beim besten Willen keinen vollständigen Satz heraus, denn er wurde fordernder in seinen Liebkosungen, und je dominanter er auftrat, desto nachgiebiger, williger fühlte sie sich selbst werden, bereit, ihn zu empfangen.

Kaum dass sie mit ihrer Hand noch seine Männlichkeit halten und stimulieren konnte, so weich wurde ihr in den Knien und in allen Gliedern, während sie erschauerte und aufseufzte. Wie von einem fremden Willen gelenkt folgte sie taumelnd seinem Griff, als er sie mit einem Mal entschlossen um ihre Achse wirbelte und sie bis dicht an die Wand heran drängte. Arme und Beine ohne nachzudenken spreizend legte sie die Hände flach an die Wand, atmete heftig durch und kämpfte mit einem Schwindelgefühl. Da glitten auch schon seine Hände von hinten erneut über ihren Leib, packten und kneteten ihre Brüste, während der kleine – gar nicht so kleine – John gegen ihr Gesäß drückte. Er zog an ihrem Becken, veranlasste sie, das Hinterteil leicht herauszustrecken und sich ein Stück vornüber zu beugen, bedeckte ihre Haut mit schnellen, beinahe hastigen Küssen und fasste dann zwischen ihre Schenkel. Sie stöhnte laut. Fest packte er sie um die Hüften und drang im nächsten Moment tief und mühelos in sie ein. Das Gefühl, wie er sich in ihr Inneres schob, ließ sie langgezogen aufseufzen. Im nächsten Moment hielt er sie in seinem Griff und begann sie mit kleinen, kurzen Stößen zu erobern. Vor Emilys Augen tanzten bunte Sterne.


RE: Whispers of Gunpowder - John Clayton - 17.05.2026

Langsam hatte es John angehen wollen, um die wertvolle Zeit miteinander unvergesslich zu gestalten. Zärtlichkeiten, lustvolle Worte, sanfte Berührungen, ein Hinauszögern... All das hatte ihnen eben Freude bereitet und die Aussicht auf das "Mehr" versüßt. Es hatte eingeleitet, was seit Wochen nicht mehr möglich gewesen war - vertraute Zweisamkeit. Die Wände im Haus hatten dünne Ohren, die Probleme innerhalb der Familie rissen nicht ab, sie waren beide am Abend müde und erschöpft, die Fragen, die Bedürfnisse all der anderen Familienmitglieder zerrten und nagten an ihnen. Die Geburt seines Sohnes hatte die meiste Hoffnung auf ein baldiges Bessern der Situation vollkommen zerstört, denn zu der Müdigkeit kam nun auch noch Emilys körperliche Schonung.
Die Zeit war nur langsam verstrichen, seine Geduld am Ende... Darum hätte er nun endlos mit Emilys Begierde spielen können, um den eigenen Druck aufzubauen, damit die Erlösung um so schöner geworden wäre. Er hätte es sogar müssen. Sie waren es sich schuldig. Nach der langen Entbehrung. Er war ihr ein zartes Liebesspiel mehr als schuldig.

Doch kaum hatte er Emilys Mitte erobert, die sie ihm so bereitwillig entgegengestreckt hatte, vergaß er all jene Pläne. Die pure Lust, die vor allem seit Wochen aufgestaute Lust, wollte die Führung übernehmen und aus den eng gefassten Zügeln ausbrechen. John konnte nichts mehr dagegen stemmen - der Verstand war willig, doch das Fleisch war zu schwach. Es geschah wie von selbst - die kleinen, noch sanften Stöße, so nah an ihr vollführt, ihr lustvolles Japsen, sein eigener unruhiger Atem, der etwas flatterte, um so länger er in der Bewegung blieb, arbeiteten rasch auf den animalischen Teil ihres Lustspieles zu. Und das Ziehen und Kribbeln im Unterleib bettelten fast darum, dass er die Kontrolle aufgab. Er hätte es wissen müssen. Ihre liebste Stellung gleich zu beginn des Liebesspiel verlangte nach der Vollendung. Fast enttäuscht von sich selbst biss er auf die Unterlippe und... gab auf. Er ließ seine Hände an ihre Hüften zurückkehren, um mehr Spielraum zu erlangen, gab den engen Kontakt zu ihr auf, um sie an den Hüften tiefer zu ziehen, so dass sie den Halt an der Wand kurz verlor, als er sie mit einem halben Schritt nach hinten mit sich zog, damit sich ihr Rücken nach vorne und unten durchbiegen konnte. Nicht viel, nur so weit, dass sie sich noch immer nach vorne abstützen konnte, sobald er sein Becken kräftig nach vorne stieß und in einem wilden vor und zurück immer wieder in ihre Mitte vordrang. Rasch spürte er, wie er in ihr härter und fester wurde, sie ausfüllte und mit seiner Spitze an ihre innere Grenze stieß. Wie kleine, stimulierende Schläge gingen diese Berührungen jedes Mal durch seinen Körper und er stöhnte darunter auf. Raus, keuchen, vor, stöhnen... Schweiß bildete sich auf seiner Stirn und auf seinem Rücken. Er genoss das Geräusch, das jedes Mal entstand, als Haut auf Haut traf, mochte es wie ihr kleiner Körper unter seinen Stößen vibrierte, ihre Brüste unter ihrem Körper nach vorne dabei hüpften und ihr weiches Hinterteil nachgab, wenn er auf sie traf und wie sich ihr Inneres jedes Mal zusammenzog, fester und kräftig um sein steifes Glied, das vor vor Freude John jedes Mal ein leises Knurren entlockte.

Die Stöße wurden auf einmal wie von selbst kürzer, als John nur noch in der Hüfte ein vor und zurück zu ließ, kein weiter raus und rein und das Keuchen und Stöhnen von kurzen, japsenden Atemzüge begleitet wurde. Er hatte die Zügel komplett an seine Lust abgetreten.

Und dann, er spürte das Ziehen, das Zusammenballen aller Gefühle bereits aufkommen - war da nur ein Gedanke - er konnte es noch nicht geschehen lassen. Es war zu früh. Zu zeitig. Vergeudete Zeit, wenn sie sich jetzt schon alles gaben. Und - er wusste nicht wie - er zog sich mit der größten Anstrengung, begleitet von einem tiefen, schmerzhaften Keuchen aus ihrer Mitter zurück. Seine Hände glitten dabei über ihre Hüfte zu ihrem drallen Gesäß, das er kurz neckend etwas zu kräftig knetete, ihr dann einen freundschaftlichen Klaps versetzte und beschloss, dass Worte jetzt alles nur verderben würden. Führung - das war der Schlüssel und willenloses Verlangen. Also ließ er Emily in ihrer ausgelieferten Position stehen, drängte sich wieder ein wenig gegen sie, ließ sie spüren, was sie mit seinem kleinen John angestellt hatte - so prall und steif wie er war - und ließ sie fühlen, was sie gerade wohl schmerzlich zwischen ihren Beinen vermisste. Ein wenig drückte er ihn nach unten so dass er spielerisch mit der harten Spitze gegen ihre Poritze stoßen konnte - ein paar Mal, als suchte er ihre Mitte wieder, fuhr ihr dann aber nur sanft mit einer Hand anschließend über das weiche, junge Fleisch und ließ die Hand tiefer gleiten. Wenn sie nur halb so erregt war wie er, würde das Spiel sie quälen und doch voller Freude und Lust erfüllen. Und die Aussicht wie sie beide später drüben im weichen Stroh miteinander eng verschlugen ihren verdienten Höhepunkt erreichen würden, feuerte John an. Alles was er von nun an tun würde, würde diese Lust befeuern, aber jedes Mal, kurz vor der Erlösung, würde er die Spielregeln ändern. Für den Anfang sollte Emily in den Genus kommen und ohne ein Wort zu verlieren, glitt seine Hand von hinten zwischen ihre Schenkel, dorthin wo sein Penis sie eben noch ausgefüllt hatte, wo es warm und feucht war, wie seine Finger ertasteten kaum hatten sie ihr Ziel erreicht. Oh, gewiss erwartete sie nun Erlösung, ein Eindringen... Doch er deutete nur Erlösung an, in dem er sie spüren ließ, wie sich seine Finger tastend vorwärtsbewegten, nur um spielerisch über ihre Scham zu streifen kaum hatte er ihren Zugang erreicht, ganz gleich wie sehr sie sich ihm entgegenstreckte. Ganz sanft, wie ein laues Lüftchen, das so viel mehr versprach zu sein... Immer wieder, bis er genug von dem Spiel und ihrem Zittern hatte, um die Spielregeln zu verändern - wo er eben noch zärtlicher Liebhaber war, wurde er nun zum fordernden Lüstling, als sein Daumen sich gegen ihre erregte kleine Perle drückte um sie hart und verlangend zu massieren. Er wollte sie hören, wollte Bestätigung ihres Verlangens, wollte ein Wimmern.... Und dann, dann tauchten zwei seiner Finger erneut tief in sie ein um mit dem Rest seiner Hand von außen dagegen zu drücken. Wild und ohne Scheu bewegte er sich in ihr, als wollte er sie so zum Höhepunkt bringen... Aber das war nicht der Plan...


RE: Whispers of Gunpowder - Emily Clayton - 25.05.2026

Ohne etwas von Johns ursprünglichen Absichten zu ahnen, fühlte sich Emily von seinem Handeln mitgerissen. Dass er dabei womöglich selbst ein Spielball seiner Lust war, erahnte die junge Frau allenfalls vage. Präsent, fühlbar und erregend war nur, dass er mit einem Mal fester, entschlossener zupackte, sie seinen Willen spüren ließ und die Führung übernahm. Eine Welle purer Erregung ging durch ihren Leib und ließ sie erschauern. Nie war er ihr so respektgebietend und begehrenswert zugleich vorgekommen, so... männlich! Ähnlich wie ihm erging es auch der ehemaligen Haushälterin darin, dass sie zu einer Zuschauerin wurde, während ihr Körper das Regiment übernahm und sich willig dem seinen ergab. Mit einem leisen Aufstöhnen der Lust spürte sie seine Hände sich machtvoll um ihre Hüften legen. Er zog sie rückwärts, und sie folgte ganz automatisch, bückte sich tiefer und musste sich nun mit beiden Händen an der Wand abstützen, um nicht vornüber zu kippen. Die Beine weit gespreizt, ließ sie den Kopf nach unten hängen und zitterte am ganzen Leib vor Begierde. Ihr Atem ging zitternd ein und aus. Ein und aus, schneller werdend, unregelmäßig. Emilys üppiges Hinterteil schmiegte sich nun gegen Johns Bauchmuskeln. Und kaum dass sie sich versah, drang er wieder tief in sie ein, diesmal härter, entschlossener, besitzergreifend. Mit einem tiefen Aufseufzen spürte sie, wie er in ihr anschwoll, sie gänzlich ausfüllte und ihr Becken dazu animierte, ihn zu massieren, zum beiderseitigen Entzücken.

Ganz wie von selbst passte sich ihr Atemrhythmus dem Takt an, in dem er in sie hinein stieß, wobei jeder Stoß ihr die Luft aus den Lungen trieb und ihr Hören und Sehen vergehen ließ. Kaum dass ihre zitternden Arme und Beine in der Lage waren, sie in ihrer Position zu halten, so weich und nachgiebig wurden sie mit einem Mal! Und immer wieder glitt er in sie hinein, so machtvoll wie sie ihn noch nie gefühlt zu haben glaubte. Japsend hob Emily den Kopf, legte ihn in den Nacken, sah vor sich die hölzernen Bretter der Wand, die mit jedem Stoß Johns zu beben schienen. Dieser Takt, den er vorgab, wurde für die mollige Britin zum Puls der ganzen Szene. Ihr eigenes Herz schien im Gleichklang mit ihrer beider Stöhnen zu schlagen, wie auch das Knarzen der Bretter, an denen sie sich abstützte, wie auch das Klatschen von Haut auf Haut an ihrem Hinterteil und wie auch das Schwingen ihrer vollen Brüste, deren pendelndes Gewicht Johns Stößen zusätzliche Kraft zu verleihen schien. Emily wurde immer wieder von den kribbeligen Schauern erfasst, die sie jedes Mal ein Stückchen höher trugen, wie Wellen, die sich einander türmten. Dann fühlte sie das bekannte, herbeigesehnte leise Zucken seines Geschlechts in ihrem Schoß, und ihr stockte der Atem. Jetzt gleich wäre der Moment, in dem er sich heiß und mächtig in sie hinein ergießen, sie erfüllen und ihr womöglich einen neuen Samen des Lebens einpflanzen würde...!

Doch ehe es dazu kam, zog er sich plötzlich zurück und ließ in ihrem Unterleib nichts als Leere und Verlangen zurück! So spürbar und riesig war er in ihr gewesen, und nun schien sich ihr gesamtes Becken schmerzhaft zusammenzuziehen, wo er nicht mehr war. Von Emilys Lippen löste sich ein protestierendes Wimmern, auch wenn sie kein klares Wort herausbekam. Noch wippte das schwere Gewicht ihrer Brüste vor und zurück, ging ihr Atem, heftig und tief, und folterte sie mit Erschütterungen ihres Körpers, die sie das Unausgefülltsein doppelt spüren ließen. Seine Hände kneteten derweil kräftig ihr Hinterteil und versetzten ihr dann einen Klaps darauf. Emily stöhnte und ließ den Kopf wieder sinken. Ohne dass er es ausgesprochen hätte, war zwischen ihnen klar gemacht, dass John derjenige war, der hier bestimmte. Gehorsam blieb sie in ihrer Stellung, aus der sich ohne seine Hilfe zu erheben sie allerdings auch größere Anstrengung gekostet hätte. Ihrem Mann folgsam zu sein kostete die kleine Frau aber noch mehr: Kaum konnte sie sich beherrschen, so groß war die Sehnsucht, ihn wieder zu fühlen. Er spielte mit ihr, ließ sie das, was sie zu gern wieder in ihrem Schoß empfangen hätte, an ihrem Hinterteil fühlen und entlockte ihr damit ein weiteres verlangendes Wimmern. Seine Hand glitt leicht über ihre Haut, reizte und lockte sie, ohne ihr mehr zu geben – eine bittersüße Folter!

Doch Emily war dem ausgeliefert, durch ihre Körperhaltung ebenso wie durch ihre Lust, die ihr den Verstand nahm. Zu genau schien John ihren Körper und dessen Bedürfnisse zu kennen, besser als sie selbst. Da: Eine Berührung an ihren geschwollenen, nassen Schamlippen! Sie stöhnte auf, doch er streichelte sie nur und intensivierte ihre Lust und ihre Folter. Alles Wackeln mit ihrem Hinterteil und alles Kreisen ihrer Hüften half nichts: Er wich ihr immer wieder aus! Als dann doch etwas in sie eindrang, entrang sich ihr ein erneutes, langgezogenes Stöhnen, und ihre Hände wären beinahe von der Wand abgerutscht. Sie erbebte am ganzen Leib, öffnete den Mund weit und bekam doch nur ein atemloses, zittriges "Ahhhaaahhhhh...!" heraus. Seine Finger glitten tiefer in sie hinein, massierten sie dort, wo sie am empfindlichsten war und verwandelten Emily in ein Instrument, auf dem John spielte. Und so wie ein Geiger die Saiten zum Erklingen brachte, übte er mit diesem leisen Druck seiner Finger eine so perfekte Kontrolle über ihre Stimmbänder, ihre Muskeln, ja sogar über ihre Gedanken aus, dass sie meinte, vor Begierde wahnsinnig zu werden! Die fromme, streng erzogene kleine Britin, das brave sittsame Dienstmädchen aus London war weit, weit weg. Emily war nichts mehr. Nur noch... Frau. Eine Frau, die sich nach der Erlösung, der Erfüllung durch ihren Mann sehnte.


RE: Whispers of Gunpowder - John Clayton - 02.08.2026

John hatte längst aufgehört zu zählen, wie viele Male das Leben ihnen dazwischengekommen war. Jeder Tag hatte etwas von ihnen verlangt. Die Stadt. Das Büro. Die Menschen. Timothy. Cassidy. Sophie. Das Baby. Und wenn endlich Ruhe eingekehrt war, blieb oft nicht mehr viel von ihnen selbst übrig. Müdigkeit war ein erbarmungsloser Gegner. Sie hatten sich in den letzten Wochen daran gewöhnt, den anderen nur noch im Vorübergehen zu berühren. Eine Hand auf der Schulter. Ein flüchtiger Kuss. Ein Lächeln zwischen zwei Aufgaben und nachts hatten sie zwar erschöpft das Bett geteilt, aber jeder züchtig auf seiner Seite und jeder war schnell in den Schlaf gefallen.

Wann war Emily zuletzt einfach nur Emily gewesen? Nicht Mutter. Nicht Haushälterin. Nicht die Frau, die ständig nach allen anderen sah, die putzte und kochte, sich sorgte und kümmerte. Einfach nur seine Emily. Der Gedanke traf ihn hart und ließ ihn fast wütend die Luft durch die Nase stoßen. Unter ihrem gemeinsamen, unruhigen Atem würde sie den scharfen Luftstoß kaum bemerken. Er atmete etwas tiefer durch und schloss für einen Moment die Augen. Er spürte ihre Wärme, hörte ihr Atmen, fühlte jede kleine Bewegung, mit der sie auf ihn reagierte, während seine Finger mit ihr spielten und plötzlich erschien ihm all die aufgestaute Sehnsucht der vergangenen Monate beinahe greifbar.

Er hatte geglaubt, sie vermisste vor allem seine Nähe. Jetzt begriff er, dass er ihre mindestens ebenso sehr vermisst hatte. Nicht nur ihren Körper. Sie. Das leise Kichern. Die Art, wie sie errötete, sobald er ihr ein ehrliches Kompliment machte. Wie sie sich über Kleinigkeiten freuen konnte, als wäre die Welt voller Wunder. Aber auch wie sie sich ärgern konnte, wenn er schon wieder die schmutzigen Stiefel einfach an der Tür abstreifte und dort liegen ließ. Seine Lippen verzogen sich unwillkürlich bei diesen Gedanken zu einem kleinen Lächeln und er beugte sich der aufkommenden Zuneigung folgend über sie, um ihr sanft den Nacken zu küssen. Seine Finger massierten sie dabei unaufhörlich weiter und während er mit seinen Lippen langsam über ihren Rücken wanderte, spürte er, wie er unter der Erregung selbst erneut ganz steif und hart wurde. Er stöhnte schmerzvoll auf. Diese Lust brachte ihn schier um, aber er wusste, dass jedes Hinauszögern diese lange Entbehrung für sie beide einen unglaublichen Höhepunkt bereithielt. Dabei drängte in ihm alles danach sie jetzt und hier auf der Stelle zu "vernaschen".

Dennoch hielt er für einen Moment inne, obwohl seine Begierde so sehr drängte wie schon lange nicht mehr. Sein Herz schlug heftig gegen seine Brust, als er begriff, warum er innehalten musste - wegen Emilys Anblick. Nicht nur jenen, den er ihr die ganze Zeit über als Schönheit beteuert hatte - sondern jenen den sie jetzt bot. Jenen, durch den er sie wirklich wahrnahm. Wie sie sich ihm entgegenstreckte, ohne darüber nachzudenken. Wie sie sich ihm anvertraute, obwohl sie noch immer mit jener viktorianischen Scham kämpfte, die vermutlich nie ganz aus ihr verschwinden würde. Und trotzdem stand sie hier. Nur für ihn. Ein warmes Ziehen breitete sich in seiner Brust aus. Er wusste was das bedeutete. Vertrauen. Sie fragte nicht. Sie folgte ihm einfach.

Er hatte geglaubt, sie beide hätten in den vergangenen Monaten vor allem auf dieses hier verzichten müssen. Jetzt wurde ihm bewusst, dass es etwas anderes gewesen war: Zeit. Einfach Zeit füreinander. Zum ersten Mal seit der Geburt ihres Sohnes hatte sie aufgehört, Mutter zu sein. Jetzt war sie einfach nur Emily.

Langsam nahm er wieder den Rhythmus auf, mit dem er sie verwöhnt hatte, beugte sich aber erneut tief über sie, bis er ihrem Ohr nah war. "Weißt du eigentlich, was du mit mir gemacht hast? Nicht heute. Nicht gestern...," hauchte er seine Worte und ließ sie durch die Nähe spüren, dass sie im Moment eine äußerst spürbare Wirkung auf ihn hatte. Wie gerne würde wieder sein kleiner John, der gar nicht mehr so klein war, sie spüren... "Ich hatte geglaubt, mein Leben wäre vorbei gewesen." Was es bei ihrem ersten Aufeinandertreffen auch wirklich irgendwie gewesen war... "Du hast aus einem alten, verbitterten Mann wieder einen Ehemann und Vater gemacht." Damit schloss er seine Worte ab, glitt mit seinen Fingern wieder aus ihr - nicht um sie zu frustrieren - und zwirbelte ihre Perle einmal kräftig - nur um sie wissen zu lassen, was noch auf sie wartete. Dann griff er plötzlich unterstützend zu, um Emily zurück in den Stand zu zwingen. Es wurde Zeit...

Er ergriff sie an der Hand, zog sie erst um ihre eigene Achse drehend zu sich und dann weiter in den hinteren Teil des alten Werkzeugschuppens. "Es wird Zeit. Ich glaube, ich hab dich lange genug warten lassen." Obwohl er seine Worte von davor durchaus sehr ernst gemeint hatte, ließ er die neuen Worte äußerst scherzhaft klingen - denn er hasste nichts so sehr wie Emotionen und jene hatte er ihr eben sehr deutlich offenbart.


RE: Whispers of Gunpowder - Emily Clayton - 16.08.2026

Erst jetzt, da es geschah, wurde Emily klar, wie sehr sie es vermisst hatte. Im Gegensatz zu ihrem Mann kam sie gar nicht auf den Gedanken, dass ihr Alltag anders sein könne. Eine gute Hausfrau und Mutter – und alles zu geben, um das zu sein, war ihr ganzer Stolz – kannte keine Freizeit. Niemand in der sozialen Schicht Londons, in die sie hineingeboren war, hätte etwas mit diesem Wort anfangen können, gerade die Frauen. Da war zu kochen, zu nähen, zu waschen, waren Kinder zu beaufsichtigen, wo sie noch klein, oder bei der Arbeit anzuleiten, wo sie schon größer waren. Es musste eingekauft werden, was viel Lauferei, Feilschen und Rechnen hieß, wenn der Mann Tagelöhner oder gar arbeitslos war, so dass er kaum etwas nach Hause brachte. Oder seinen kleinen Lohn für harte Knochenarbeit gleich versoff, verspielte oder zu einer Hure trug. Ganz abgesehen vom Sauberhalten der Wohnung, da Sauberkeit doch der einzige Luxus des kleinen Mannes war: Hatte man die Böden einmal gewischt, die Bratröhre geschwärzt, das Geschirr gespült und die bescheidenen Möbel abgestaubt, ging das ganze bereits wieder von vorn los. Die Arbeit nahm kein Ende.

Und wo einmal der seltene Fall eintrat, dass eine Hausfrau Mußestunden hatte, wurde Marmelade eingekocht, ein neues Kleidchen für das Jüngste genäht oder der Saum einer Schürze für festliche Tage bestickt, wurde dem Familienoberhaupt das einzige Paar alter Stiefel geschmiert oder oder oder... Nein, sie sah keinen Anlass, sich zu beschweren, denn ihr Leben war arbeitsreich und vom Dienst an anderen bestimmt, aber sie war schuldenfrei, hatte ein Dach über dem Kopf, ein weiches Bett, einen guten Mann, der sie nicht schlug, sie hatte ihr erstes Baby und konnte jeden Sonntag erhobenen Hauptes in die Kirche gehen, wo die anderen anständigen Frauen sie freundlich grüßten. Niemand in der Familie war ernstlich krank, John hatte feste Einkünfte, sie konnte ihre Kinder umsorgen und zu ihrem Mann aufsehen. Viel mehr durfte ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen nicht vom Leben verlangen. Immerhin war sie keine Tochter aus gutem Hause, die ihre Zeit mit Klavierspielen, Briefeschreiben, Wohltätigkeitsbesuchen oder Ausfahrten in ihrer Kutsche totschlug, ihre Putzmacherin kommen oder sich von einer Zofe ankleiden ließ, um mit anderen vornehmen Damen bei Tee und Scones einen Plausch zu halten. Insofern war ihr Leben das, was sie als glücklich bezeichnet hätte.

Dennoch: Die eheliche Pflicht, die zu erfüllen weit schöner war, als sie es sich vorgestellt hatte, war in letzter Zeit sehr kurz gekommen. Wie oft war es denn noch vorgekommen, dass er zu ihr in das gemeinsame Bett gestiegen war und sie mit diesem Blick angesehen hatte, der ihr sagte, dass er jetzt nur an sie dachte und an das, was er mit ihr zu tun im Begriff war? Wie oft hatte er sie noch mitten bei der Arbeit überrascht, sie an sich gezogen mit dieser unbändigen Begierde, die ihr ein winziges bisschen Angst einflößte, sie vor allem aber mit einem wilden Herzpochen und einer sehnsuchtsvollen Erwartung erfüllte, um sie über den nächsten Tisch zu beugen, ihre Röcke emporzuwerfen und sie sodann seine Männlichkeit spüren zu lassen? Sie hatte all dieses so lang nur noch in ihren Gedanken erlebt, dass sie jetzt bei jeder seiner Berührungen heftig aufstöhnte und am ganzen Leib zitterte. Ihre kleinen rauen Hände krampften sich zusammen, als er sie im Nacken küsste und sie mit seinen kundigen Fingern erbeben ließ. Ihre Hüften zuckten in einem halb freiwilligen, halb von ihrer Lust diktierten Tanz, als er tat, wozu ihm als Mann alles Recht gegeben war, und den Zeitpunkt bestimmte, zu dem er ihren Schoß in Besitz nehmen würde.

Das Hinauszögern war eine süße Qual, mit der er sie schon öfter gefoltert hatte und die sie umso ergebener erduldete, als sie gelernt hatte, dass die ziehende Pein in ihrem Unterleib sie darauf vorbereitete, ihn noch lustvoller zu empfangen. Er würde sie ausfüllen, sie ganz machen, ihr Bedürfnis stillen und ihr, so Gott wollte, ein weiteres Kind schenken. Seine Stimme raunte sanfte Worte in ihr Ohr, während er sie weiter verwöhnte und zugleich leiden ließ. "Ich würde... ah, aaaahhh...! Ich würde es immer wieder.... mmmhhhh... immer wieder tun!", keuchte sie stoßweise. "Ich will nichts sein als...aahhh... als deine Frau, Jo-ooohhh... Johnnnn....!" Er griff geschickt zu, fand die Stelle in ihrem Schritt und ließ sie heftig die Luft einsaugen. Ein wohliger Schwindel ergriff sie. Kaum registrierte sie, wie er sie aufrichtete, an der Hand nahm und umdrehte. Zitternd atmete sie aus, senkte ihren Blick und sah, dass sie ebensolche Wirkung auf ihn haben musste wie umgekehrt. Ehrfürchtig berührte sie, was seine Worte vom alten Mann Lügen strafte, während er sie in den rückwärtigen Teil des Schuppens führte. Zwischen ihren weichen, zittrigen Beinen pochte es immer stärker, da sie wusste, dass sie diesen Teil seines Körpers gleich in sich spüren würde. Atemlos hauchte sie ein "Oh, John...!" und taumelte ihm nach.